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Einlagensicherung – Wie sicher ist Ihr Geld auf der Bank?

26.05.2009

Ab dem 30. Juni 2009 werden die Spareinlagen in Europa noch besser geschützt. Für den Fall einer Bankpleite wird die gesetzliche Entschädigungshöhe von 20.000 auf 50.000 Euro heraufgesetzt. Wer sein Geld bei einer deutschen Bank anlegt, ist über die gesetzliche Regelung hinaus geschützt. Im Pleitefall greift der freiwillige Einlagensicherungsfonds der privaten Banken oder der gegenseitige Institutsschutz, wenn eine Sparkasse oder eine Genossenschaftsbank in Schieflage gerät.

Aber was passiert, wenn man sein Geld bei einer ausländischen Bank anlegt? Diese Geldinstitute
bieten oft höhere Zinsen als die Deutschen. Doch wie viel ist die gesetzliche Einlagensicherung in
den einzelnen europäischen Ländern wirklich wert? Schlechte Erfahrungen machen im Moment die
geschädigten Anleger bei der Pleite gegangenen isländischen Kaupthing Bank: Bereits seit sechs
Monaten warten sie vergeblich auf ihr Geld.

Künftig soll die Auszahlungsfrist für die gesetzliche Einlagensicherung höchstens 30 Arbeitstage in
der EU betragen, und auch die Verlustbeteiligung des Anlegers soll wegfallen.

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